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# Wissen - Gärkörbchen

Einer der wichtigsten Faktoren für das Gelingen oder Nicht-Gelingen eines guten Brotes ist die Zeit, die der Teig bekommt, um ganz langsam zu Garen und so Aroma und eine lockere, saftige Krume entwickeln zu können.

Ganz entscheidend dabei sind die Hefen im Teig, die allerdings sehr empfindlich gegenüber äußeren Einflüsse sind. Ob Temperatur, Luftfeuchtigkeit oder Zugluft - schon kleine Veränderungen können das Aroma und die Optik des fertigen Brotes merklich beeinflussen.

Um ein konstant gutes Backergebnis zu erzielen ist es deswegen unverzichtbar, durchgehend gute Garbedingungen zu schaffen. Ein praktischer Helfer ist hierbei das Gärkörbchen.

Das Gärkörbchen besteht üblicherweise aus Holzschliff oder Peddingrohr. Peddingrohr, auch als Rattan bekannt, ist eine asiatische Schlingpflanze, die zu Körbchen geflochten wird. Holzschliff hingegen wird aus Fichtenstämmen hergestellt, die zunächst zermalmt und dann mit Wasser zu einem Brei vermischt werden. Dieser Faserbrei kann dann in Form gepresst werden. Jede Form wäre hierbei denkbar, üblich sind allerdings längliche Körbchen für Dinkel- oder Weizenbrote und runde für Roggenbrote. Ob glatt oder gerillt, spielt für das Backergebnis keine Rolle, sondern ist vielmehr für optische Unterschiede verantwortlich.

Unsere Gärkörbchen bestehen zu 100% aus nachhaltiger Forstwirtschaft, ganz ohne künstliche Kleb- oder Zusatzstoffe.

Und so funktioniert es:

Für optimale Ergebnisse den Teig nach Backanleitung zubereiten. Das Gärkörbchen mit etwas Streumehl auspudern, den Teigling behutsam hineinlegen und leicht andrücken. Dann das Körbchen mit einem Küchentuch bedecken, an einen warmen Ort stellen und für die angegebene Zeit garen lassen.

Im Gegensatz zu Metall oder Plastik kann der Holzschliff die Wärme speichern und gleichmäßig abgeben. Auch Zugluft hat keine Chance! Außerdem ist das Material so durchlässig, dass der Teig nicht zu schwitzen beginnen kann.

Tipp: Wer möchte kann das Körbchen für einige Minuten bei 30°C vorwärmen.

Zum Backen den Teigling einfach auf das mit Backpapier ausgelegte Backblech stürzen und in den vorgeheizten Ofen schieben.

Auch die Reinigung ist mehr als einfach: Um Schimmelbildung zu verhindern, lässt Du das Körbchen zunächst vollständig trocknen. Dann kannst Du das Mehl und die trockenen Teigreste vorsichtig abbürsten und ausklopfen.

Ein Brotteig ist mehr als ein Gemisch aus Zutaten. Die Hefe ist ein lebender Organismus, den man ein bisschen Verwöhnen muss, um wirklich gutes Brot zu bekommen. Probiere unsere Gärkörbchen in länglich und rund doch mal aus. Du wirst den Unterschied sehen können!

Wir wünschen Dir ein fröhliches Backvergnügen!